|
Unser Haus in offener Bauweise mit großen Fensterfronten liegt an einem Steilhang inmitten ehemaliger
Weinberge, wobei im Sommer dem Sonnenlauf entsprechend drei Seiten des Hauses zu beschatten sind.
Daher war eine leistungsfähige Beschattungsanlage zu planen. Die Rollläden (teils bis zu 3 m hoch)
sollten elektisch bedienbar sein und die Steuerung sollte unaufdringlich gestaltet werden (also keine
"Schalterbatterien"). Ferner war eine Steuerungslogik mit Gruppenschaltung (z.B. "Süd-Seite: alle
Rollläden runter/rauf") und Zeitsteuerung (z.B. "07.00 Uhr: alle Rollläden rauf") wünschenswert.
Sollte die Verkabelung nicht zu aufwändig werden, konnte nur eine Haussteuerung mittels
Installationsbus in Frage kommen, wie z. B. EIB (European
Installation Bus, Instabus), LON (Local Operating Network, LONWorks)
oder LCN (Local Control Network). Aber diese leistungsfähigen Systeme
erschienen für ein simples Einfamilienhaus zu komplex und teuer. Daher fiel die Wahl auf den
Z-Bus von Zimmermann-Bustechnologie Tuttlingen. Die Installationen
wurden von Fa. Weiß + Jaudes Leutenbach ausgeführt. |
 |
| Z-Bus-Installationsprinzip

|
Das Z-Bus-Installationsprinzip ist sehr einfach:
Stromleitungen benötigen immer mindestens die drei Leiter Phase L (schwarz),
Neutralleiter N (blau) und Schutzleiter PE (gelbgrün). Für den Z-Bus kommt ein vierter
Leiter Bus (braun) hinzu. Man braucht also nur überall vieradrige
Leitungen zu verlegen (z.B. NYM 4x1,5 mm2). |
Für jeden Schalter wird ein Z-Bus-Sender benötigt |
und für jede Lampe (Rolladen usw.) ein Z-Bus-Empfänger. |
Wo eine derartige vieradrige Leitung "vorbeikommt", kann ein Schalter oder eine Lampe
(Rolladen usw.) angeschlossen werden. Für Schalter (Thermostate o.ä.) benötigt man lediglich die
tieferen Unterputzdosen, damit neben dem herkömmlichen Tastschalter
auch der Sender Platz findet. Im Bild oben rechts ist für den Empfänger eine normale Unterputzdose
gezeigt; dies ist immer dann sinnvoll, wenn der Empfänger nicht im Lamengehäuse Platz findet. |
 |

In jedem Sender und in jedem Empfänger ist ein kleiner, von außen zugänglicher "DIP"- Schalter
("Mäuseklavier") eingebaut, an dem 81 (oder 243, je nach Ausführung) verschiedene Adressen
einstellbar sind. Hat z.B. die Lampe im Treppenhaus die Adresse 24, so kann diese Lampe von jeder
Stelle im Haus aus geschaltet werden, an der ein Sender mit der gleichen Adresse 24 angeschlossen
ist.
Nebenstehende Prinzip-Darstellung zeigt dies anhand eines mit den üblichen drei Phasen
L1, L2 und L3 beschalteten Hauses beispielhaft im Zweig der unteren (dritten) Phase. Dort sind links
ein Rollladentaster und eine Steckdose an einem "Strang" angeschaltet. Trotzdem werden nur die vier
Adern benötigt (und nicht mindestens sechs, wie bei herkömmlicher Verdrahtung). Auch die anderen in
diesem L3-Zweig angeschlossenen Elemente (der Taster, die Lampe, die zweite Steckdose und der
Thermostat) könnten am linken Strang mit seinen vier Adern angeschossen werden (herkömmlich würden
dafür mindestens neun Adern nötig). |
Selbstverständlich kann mit dem eben angesprochenen Rollladentaster links unten im L3-Zweig der
elektrische Rollladen rechts oben im L1-Zweig problemlos bedient werden (ohne weitere Tricks, wie
Phasenkoppler).
Sender und Empfänger werden mittels üblicher Steckklemmtechnik einfach ans "Netz" angeklemmt.
Beim klassischen Z-Bus-Betrieb gibt es keine
"Schaltzentrale" und es wird keine EDV-Programmierung benötigt.
Lediglich an den Sendern und Empfängern müssen die Adressen eingestellt werden:
Jeder der vier (oder fünf) Schalter auf dem "Mäuseklavier" eines Z-Buselements hat drei Stellungen
mit den Bezeichnungen
+ ,
0 und
- .
Das bedeutet 3 · 3 · 3 · 3 = 81 verschiedene Adressen (oder bei den Mäuseklavieren mit
fünf Schaltern 3 · 3 · 3 · 3 · 3 = 243). Und eben diese Adressen muss man sich
während des Einbaus der Sender und Empfänger vergegenwärtigen. Daher gibt's eine Liste mit
den vorgedruckten Schalterstellungen zum Buchführen.
Wird nun z.B im Treppenhaus irgend ein Schalter betätigt, so gibt dessen Sender ein Befehlstelegramm
auf den Bus-Leiter, bestehend aus seiner Adresse und dem Befehl "Umschalten". Alle Empfänger hören
das Telegramm, nur diejenigen mit der gleichen Adresse fühlen sich angesprochen und befolgen den
Befehl. Das Treppenhauslicht wird (um-)geschaltet.
Sogar Gruppensteuerungen sind auf diese Weise möglich:
Beim Treppenhauslicht wird einfach in den Sendern aller zugehörigen Schalter und den
Empfängern aller zugehörigen Lampen die gleiche Adresse eingestellt (es entfallen
also alle Kreuz- und Wechselschalter!).
Mittels spezieller Gruppenempfänger lassen sich sogar Aufgaben lösen wie z.B. die Steuerung
einzelner Rollläden (über unterschiedliche Adressen/Schalter) bei zusätzlicher
Möglichkeit der direkten/gleichzeitigen Steuerung dieser Rollläden über einen einzigen
Schalter/Adresse.
Flexibler ist jedoch die Gruppensteuerung mittels programmierter Logik- und Zeitfunktionen im
programmierten Z-Bus-Betrieb. Dies ist parallel zum klassischen
Z-Bus-Betrieb zusätzlich vom PC aus mittels
Z-Bus-Interface möglich.
Installationspraxis und -Kosten:
Für den Z-Bus genügt, wie bereits erwähnt, im ganzen Haus einheitlich vieradriges Kabel,
anstelle des sonst üblichen, oft in mehreren "Lagen" verlegten drei- und fünfadrigen Kabels.
Die Leitungsführung wird wesentlich einfacher und somit viel kürzer. Die Materialkosten
sind geringer und es wird erheblich an Planungsarbeit und vor allem an
Installationsarbeit
gespart. Allenfalls in Stahlbeton braucht das Setzen der tieferen Unterputzdosen etwas mehr Zeit
(wegen der tieferen Löcher).
Somit wird der lohnintensive konventionelle Installationsanteil erheblich preiswerter. Dafür benötigt
jede Kombination Schalter-Leuchte mindestens zwei Komponenten Z-Bus-Elektronik (ein Sender und ein
Empfänger). Wir schätzen daher, dass die gesamte Installation samt Z-Bus-Elementen keine 10%
Mehrkosten gegenüber einer rein konventionell ausgeführten Installation zur Folge hatte.
Besonders praktisch erwies sich während der Planung/Bauausführung die Tatsache, dass die Zuordnung von
Schalterpositionen zu Lamenpositionen nicht festgelegt sein mußte. Es genügte vielmehr festzuhalten,
wo überall Schalter und Steckdosen sein sollten und wo überall Lampen und Rollladenanschlüsse sein
sollten, denn da überall musste das vieradrige Kabel "vorbeikommen". Die Verbindung von Schalter zu
Lampe erfolgte ja später alleine mittels Adressierung.
So ist es mehrmals vorgekommen, das Schalter "vergessen" worden waren. So stellte sich z.B. nach der
Heizungsinstallation heraus, dass zwei der Raumthermostate fehlten. Jedes Mal genügte es, vorhandene
vieradrige Leitungen anzuzapfen bzw. um wenige cm zu verlängern (z.B. durch eine
Steckdosen-Unterputzdose hindurch ins Nebenzimmer), obwohl die zugehörigen Heizungsstellglieder im
andern Stockwerk montiert waren. Konventionell hätten wir neue Leitungen ins andere Stockwerk
verlegen müssen (Schlitze schlagen, neu vergipsen usw,!!).
Die Empfänger wurden grundsätzlich in die sowieso schon vorhandenen Abzweigdosen verfrachtet,
damit wir beim Lampenkauf nicht an zusätzlichen Stauraum im Lampengehäuse für die Empfänger
denken mussten. |
| Bus-Steuerung vom PC aus: |
Der besondere Clou ist jedoch die Steuerung der ganzen Anlage vom PC aus. Je nach
Anspruch ist dazu allerdings etwas "Programmierarbeit" nötig.
Benötigt wird dazu das Z-Bus-Interface, mit dessen Hilfe jeder herkömmliche PC über das
mitgelieferte Programm Z-Bus-Server am Z-Bus lauschen und dem Z-Bus Befehle geben kann.
Mittlerweile liegt der Z-Bus-Server in der Version 2.11 vor. |

Das Z-Bus-Interface verbindet den PC mit dem Z-Bus |

Hinten am Interface sind der serielle Anschluß an die
Com-Schnittstelle des PCs und der Netzanschluß angebracht. |
Mit dem Z-Bus-Server können parallel zum klassischen Z-Bus-Betrieb alle Schalter und alle Lampen
(Rollläden usw.), die am Z-Bus hängen, zusätzlich auch auf dem PC-Monitor dargestellt und von dort
aus gesteuert werden. Ferner sind damit logische Gruppenschaltungen und Zeitsteuerungen
möglich. Beispiele sind
- Gruppenschaltung: Süd-Seite: alle Rollläden runter
- Zeitsteuerung: Haustürbeleuchtung jeden Tag von 20.00 Uhr bis 24.00 Uhr ein
- Gruppenschaltung mit Zeitsteuerung: Jeden Tag um 07.00 Uhr: alle Rollläden rauf
- Gruppenschaltung mit erweiterter Zeitsteuerung und Logikfunktion: Von Juni bis August
jeden Tag um 6.30 Uhr: Garten-Seite alle Rollläden auf Schattenstellung, aber nur, wenn die
Sonne scheint
- WC-Ventilator: bei jeder Lichtschalterbetätigung Ventilator starten und nach sieben
Minuten Nachlauf stoppen
- Treppenhauslicht: bei jeder Schalterbetätigung drei Minuten ein; aber nur zwischen
23.30 Uhr und 06.00 Uhr; ansonsten nur Schaltung im "Handbetrieb"
- Panikschaltung: alle Lichter an, alle Rollläden hoch!
- Alarmschaltung: Panikschaltung ein, Sirene 30 Sekunden lang in 3-Sekunden-Schritten ein
- Urlaubsschaltung: zusätzlich zur Rollladensteuerung einige Lichtergruppen zu bestimmten
(wechselnden) Nachtzeiten schalten
|
Gesteuert wird der Z-Bus-Server und damit der eigentliche Z-Bus über das Programm
Z-Bus-Homecontrol, das seit Version 2.0 als eigenständige Windows-Anwendung läuft.
Die Z-Bus-Homecontrol besteht aus dem Controller und der Visualisierung. Im
Controller-Fenster (siehe nebenstehendes Bild) werden alle Bus-Ereignisse
protokolliert und von dort aus wird die Z-Bus-Homecontrol konfiguriert und die Visualisierung
aufgerufen, die der eigentlichen Steuerung des Z-Bus dient. |
 |
Im Visualisierungs-Fenster kann man z.B. Grundrisse oder
sonstige grafische Ansichten der eigenen Wohnung ablegen, darin Symbole für die zu schaltenden Geräte
platzieren und dann diese Geräte vom PC-Monitor aus steuern (ggf. über WLAN von weiteren PCs aus oder
vom PDA oder Smartphone aus).
Nebenstehendes Bild zeigt den Wohnbereich samt Grundriss in der Visualisierung.
Unschwer ist zu erkennen, wo Rollläden montiert sind (die meisten gerade offen , aber einer
geschlossen), wo Lampen montiert sind und welche davon eingeschaltet sind.
Der Rollladen rechts unten in der Grafik ist durch Anklicken aktiviert, er kann jetzt mit der PC-Maus
gesteuert werden. Auf einem (berührungsempfindlichen) Touch-Screen könnte die ganze Steuerung direkt
mit der Fingerspitze erfolgen.
|
 |
Im Konfigurations-Fenster werden alle grafischen Elemente und
Symbole arrangiert. Dazu muss dort jede Lampe (oder Lampengruppe), jeder Rollladen (Rollladengruppe),
also jeder in der Visualisierung zu steuernde Empfänger definiert und anschließend platziert werden.
In nebenstehendem Bild sieht man, wie gerade das Brunnenlicht "visualisiert" wurde. D.h., das Symbol
für das Brunnenlicht wurde definiert und anschließend im Grundriss platziert.
Zur Definition wird durch Klick auf das Lampensymbol oben rechts die Geräte-Konfiguration gestartet.
Dort wird (mindestens) Name, Gerätetyp und Einzeladresse angegeben.
Nach Schließen des Geräte-Konfigurations-Fensters wird das Brunnenlicht-Symbol an die gewünschte Stelle
verschoben.
In gleicher Weise werden alle anderen vom PC aus zu steuernden Geräte definiert und platziert. |
 |
Damit ist die gerätemäßige Konfiguration der PC-Steuerung abgeschlossen und der Z-Bus kann vom PC
aus gesteuert werden. Bis hierher sind keine Programmierkenntnisse nötig.
Möchte man jedoch die oben angesprochenen logischen Gruppenschaltungen und Zeitsteuerungen einsetzen,
sind geringe Programmierkenntnisse hilfreich, da nun Java-Script zum Einsatz kommt. Der Lohn ist eine
hundertprozentig auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Hausleitsteuerung.
Reine Zeitsteuerungen finden keine Repräsentation in der Z-Bus-Visualisierung, werden also nur in der
Logik-Steuerung (Java-Script) mittels Logik-Editor definiert. Schaltflächen (buttons, Knöpfe)
und Wahlflächen (checkboxes, Anhak-Kästchen) müssen jedoch erst im Konfigurations-Fenster
definiert werden und anschließend in der Logik-Steuerung verknüpft werden. |
In nebenstehendem Bild ist zu erkennen, wie die Gruppensteuerung mittels Knöpfen ansprechbar gemacht
wird. Auch alle derartigen Schaltflächen müssen im Konfigurations-Fenster definiert und anschließend
platziert werden. Ferner sind nebenstehend Wahlflächen zu sehen, mit denen z.B. das Rollladenverhalten
abhängig von Bewölkungszustand und Jahreszeit beeinflusst werden kann. (Beschattung nur bei Sonne und
im Hochsommer zusätzliche Rollläden; im Winter aber nur Nachtbetrieb zur Wärmedämmung; Gäste und
Kinder ggf. von der Automatik ausgenommen).
Schaltflächen werden durch Klick auf das OK-Symbol am rechten Rand definiert. Angegeben werden muss
für jeden Knopf mindestens der Name, unter dem der Knopf im Java-Script später angesprochen
werden kann und der Text, der in der Visualisierung im Knopf stehen soll. |
 |
Mittels Windwächter, Feuchtemelder, Helligkeitssensor und Bewegungsmelder lässt sich die Steuerung
beliebig weiter automatisieren und Sicherheitsbedürfnissen anpassen. |
Im nebenstehenden Bild ist der Z-Bus-Logik-Editor zu erkennen, in
dem Gruppen-, Logik- und Zeitfunktionen definiert werden. Dieser Editor wird im Konfigurations-Fenster
mittels Knopf Logik aufgerufen (im obigen Bild
oben rechts).
Natürlich kann das Java-Script auch mit jedem anderen (Text-)Editor erstellt werden, aber der
Z-Bus-Editor bietet die Möglichkeit, Fehler in den Klammerungsebenen zu finden: Immer, wenn der
Cursor (roter Balken; in nebenstehendem Bild in der zweitletzen Zeile) direkt hinter einer
schließenden Klammer steht, wird die zugehörige öffnende Klammer automatisch durch ein Kästchen
gekennzeichnet (im Beispiel oben in der zweiten Zeile).
Zu beachten ist die unterschiedliche Verwendung von runden und geschweiften Klammern ( ) { } . |
 |
Die im obigen Beispiel dargestellte Methode (Funktion) changeStatus()
wird vom Z-Bus-Server nach jeder erkannten Bus-Aktivität aufgerufen. Daher müssen alle
Logikoperationen, die auf Bus-Aktivitäten reagieren sollen, innerhalb dieser Methode definiert sein.
Im Beispiel sind das die Ventilatornachlauf-Steuerung und die Treppenhauslicht-Steuerung. Da nicht
ausgeschlossen werden kann, das die entsprechenden Schalter erneut betätigt werden, bevor die Timer
abgelaufen sind, müssen diese immer zunächst gelöscht werden, bevor sie (erneut) gestartet werden.
Timer werden immer folgendermaßen programmiert: Timer("Name",Zeitvorgaben,"Aktion");, wobei
"Name" irgend ein eindeutiger Name ist, "Aktion" irgend eine Aktivität
(z.B. ein Bus-Befehl), die in Abhängigkeit vom Eintreffen/Ablauf der Zeitangaben ausgeführt wird.
Name und Aktion müssen immer in Anführungszeichen angegeben sein.
Bus-Befehle können z.B. sein Senden(Adresse,Befehl) oder Dimmen(Adresse,Zeitspanne,Wert).
S() ist die im Beispiel verwendete Kurzform von Senden().
Die Zeitangaben können sehr komplex sein. Beispiele für Einmaltimer sind
Date(Jahr,Monat,Tag,Stunde,Minute,Sekunde) oder Time(Stunde,Minute,Sekunde),
wobei Sekunde auch weggelassen werden darf, Now() für für den aktuellen Augenblick;
Delay(Einheit,Wert), Interval(Einheit,Wert) oder Duration(Einheit,Wert),
wobei Sekunden gemeint sind, wenn Einheit fehlt.
So ist z.B. folgender Befehl möglich
Senden(29,3); Timer("Sirene1",Now(),interval(3),duration(30),"S(29,0)"); S(29,12);
mit der Bedeutung "Schalte die Sirene jetzt ein, starte dann den Timer Sirene1 und schalte während
der nächsten 30 Sekunden die Sirene alle 3 Sekunden um, schalte anschließend die Sirene aus".
Für Wiederholungstimer (analog Zeitschaltuhren; "CronTimer") werden andere Zeitangaben
benötigt:
"Sekunde Minute Stunde Tag-im-Monat Monat Wochentag Jahr" , sie sind also immer
in Anführungszeichen gesetzt und bestehen aus sechs bis sieben durch Leerzeichen getrennten Angaben.
So bedeuten die Befehle
Timer("EingangEin", "0 15 18 * * ?", "S(17, 3);");
Timer("EingangAus", "0 50 23 * * ?", "S(17,12);");
"Schalte um 18.15:00 Uhr jeden Tag im Monat in allen Monaten das Eingangslicht mit Adresse 17
ein und um 23.50:00 Uhr an jedem Tag im Monat in allen Monaten wieder aus". Wochentag ist
auf ? gesetzt, weil die Wochentage durchwechseln, und Jahr darf weggelassen werden, weil periodische
Jahresereignisse i.d.R. wenig Sinn machen.
Weitere Details sind dem Z-Bus-Homecontrol-Handbuch zu entnehmen. |
D. Tilp 27.02.2006 || sämtliche z-Bus-Bilder mit freundlicher Genehmigung von Fa. Zimmermann Bustechnologie Tuttlingen
|